
Risographie
Risographie
Die Risographie ist heute nur noch selten anzutreffen. Ähnlich wie beim Siebdruckverfahren handelt es sich hier um ein Schablonendruckverfahren, wobei die Schablone auf einem Zylinder aufgespannt ist. Die Schablone, oder auch Masterfolie genannt, ist ein Abbild des zu vervielfältigenden Motivs.Für die Übertragung der Farbe auf das Papier ist keinerlei Chemie oder Hitze erforderlich. Dies ist nach ökologischen Gesichtspunkten sicherlich ein großer Vorteil der Risographie.
Wie erfolgt der Druck bei der Risographie?
Im ersten Arbeitsgang wird eine Masterfolie (gleichbedeutend mit einer Schablone) vom Motiv angefertigt. Diese wird dann im zweiten Schritt auf einen Zylinder (auch Trommel genannt) gespannt. Diese Trommel ist rotierbar. Bei der Belichtung wird die Masterfolie an den Stellen, an welchen dann Farbe übertragen werden soll, ausgespart. Das Papier welches bedruckt werden soll wird an der rotierenden Trommel vorbeigeleitet, so dass die Farbe durch die Aussparungen auf der Masterfolie auf das Papier gelangt. Mit einem Risograph ist es so möglich, bis zu 180 Seiten pro Minute zu bedrucken.Die Standarddruckfarbe ist schwarz oder eine andere monochrome Farbe. Geräte neuerer Generation lassen auch einen zweifarbigen Druck zu.